Archiv der Kategorie: Diverses

Bergmannsfrühstück beim REVAG – Geschichtskreis Zeche Graf Moltke

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Schon seit dem letzten Jahr nehmen wir jeden Monat an einem Bergmannsfrühstück teil. Heute hat uns Dirk Brunngraber besucht und diesen Film erstellt:

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Wenn der Koffer im Urlaub nicht ankommt

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Das soll gar nicht so selten vorkommen und jeder kann tatsächlich vorsorgen, ihn möglichst schnell zurück zu bekommen.

Als erstes empfiehlt es sich, Kleidungsstücke bei gleichzeitig Reisenden so auf das Gepäck zu verteilen, dass jeder fürs erste etwas zum Wechseln und beispielsweise eine Badehose hat.

Sollte ein Gepäckstück durch die Codierung nicht erkannt und so per automatischer Beförderung nicht zum Zielort gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Das Flugzeug ist noch nicht gestartet. Dann ist es wichtig, ganz schnell an den Namen des Besitzers zu kommen, so dass er ausgerufen werden kann. Wer aus übertriebener Sorge, in der Zeit seines Urlaubs könnte in seiner Wohnung eingebrochen werden, kein Namensschild am Koffer angebracht hat, kann so auch nicht ermittelt werden. In dem Fall ist es völlig ausreichend, nur den Namen ohne eine Adresse anzugeben. So kann schnell geklärt werden, zu welchem Zielflughafen das Gepäckstück befördert werden muss. Lies den Rest dieses Beitrags

Das persönliche Geschenk – ein Buch mit einer Widmung

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Wer zu einem Geburtstag, zu Weihnachten oder einfach nur zu einem Besuch ein Geschenk sucht, stellt sich häufig die Frage, was man mitnehmen soll. Mit leeren Händen will man nicht dastehen und Blumen – habe ich die nicht schon beim letzten Mal verschenkt?

Da ist ein Buch oft die erste Wahl und entweder wird die nächste Bücherei angesteuert oder ein Blick in die Auswahl bei Amazon geworfen. Jetzt bleibt nur noch zu hoffen, dass das Buch nicht schon bei dem Begünstigten im Schrank steht.

Mein Angebot für ein ganz individuelles Geschenk:
Ich schreibe als Autorin einen vorgegebenen Text, der ganz nach Ihren Wünschen ist, in mein Buch. Dabei haben Sie die Wahl zwischen einem informativen Buch über den Bergbau oder eines zu den Vorbereitungen einer Operation. Beide Bücher sind in allgemeinverständlicher Sprache geschrieben und bieten umfangreiches Hintergrundwissen.

Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu mir auf unter beatrix.alfs@gedankenspinner.de
Sobald ich den Geldbetrag auf meinem Konto habe, garantiere ich eine sofortige Büchersendung.

Alfs oder Petrikowski?

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Seitdem die Presse über mein zweites Buch Was geht im Operationssaal ab? berichtet hat, stellen sich viele die Frage, wie ich nun heiße: Noch Alfs oder schon Petrikowski. Immerhin ist das Buch bereits unter dem Namen veröffentlicht und so haben die Redakteure entschieden, mich auch so zu benennen. Das hat letztlich dazu geführt, dass ich bei Lesungen schon mit „Frau Petrikowski“ in der Öffentlichkeit angesprochen und uns sogar schon zur Vermählung gratuliert wurde.

Dem ist aber noch nicht so. Die Hochzeit wird erst noch stattfinden, doch der Einfachheit halber ist das zweite Buch schon unter dem neuen Namen erschienen.

Vorsorgevollmachten sind doch nur etwas für alte Leute

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So denken viele! Leider! Denn wer jung ist, denkt noch nicht ans Sterben. Darüber kann man sich Gedanken machen, wenn man alt ist. Wirklich?

Rast du nicht jeden Tag mit dem Auto über die Straßen? Ach, du fährst vorsichtig? Und was ist, wenn ein anderer lebensmüde ist und dir als Geisterfahrer entgegen kommt?
Auch ohne deine Schuld bist du schnell in einen Unfall verwickelt.
Oder was ist, wenn ein anderer gesoffen hat, während du deinen Wagen stehen gelassen hast, zu Fuß nach Hause läufst und überfahren wirst?

Dann passiert genau das, was du nicht möchtest:

Andere entscheiden dann, was mit dir passiert und das nicht unbedingt in deinem Sinn.

Vorsorge zu betreiben geht ganz einfach mit den Broschüren Vorsorge für den Notfall.

Gefälligkeitsrezensionen

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Seit zwei Jahren schreibe ich nun schon Buchrezensionen. Spätestens, wenn es um die Beurteilung des zu besprechenden Buches geht, stellt sich die Frage, wie ich es bewerten soll. Wann verdient ein Buch das Prädikat „gut“? Untereinander vergleichbar sind die Bücher schon gar nicht, wenn es sich um einen Roman oder ein Sach- bzw. Fachbuch handelt. Doch selbst innerhalb der Gattung Romane gibt es den Krimi, den traurigen oder lustigen Roman. Auf einen Nenner sind die nicht zu bringen und subjektive Kriterien sollten möglichst keine Rolle spielen. Dass ein Autor für einen politischen Thriller mehr Recherchen leisten musste als ein anderer, muss nicht unbedingt zu einem besseren Buch führen. Denn ein Werk, das lediglich unterhalten will, hat auch seine Berechtigung. Kaum ein Leser wünscht sich ausschließlich „schwere Kost“. Wenn die „leichte Kost“ auch noch intelligent dargeboten wird, ist das sehr zu begrüßen. Lies den Rest dieses Beitrags

Missbrauch: Jeder sieht nur, was er sehen will

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Die Autorin Maria Sveland macht in ihrem Buch Häschen in der Grube deutlich, dass selbst in einem Land wie Schweden junge Frauen und Mädchen nicht immer vor sexuellen Übergriffen geschützt werden können. Nicht selten stehen Aussage gegen Aussage: das Opfer hat keine Zeugen, der Täter bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Mehr noch: Gehört er einer gehobenen Gesellschaftsklasse an, besitzt er Macht, die er ausspielt. Er dreht einfach den Spieß um und zerstört die Existenz derjenigen, die es wagen, sich gegen ihn aufzulehnen. So in der Art, wie es schon ein gewisser J.R. Ewing in der Fernsehserie Dallas verstanden hat.
Hier kann nur verstärkte Öffentlichkeitsarbeit helfen: Bei der Erziehung müssen die Eltern verstärkt darauf hinwirken, dass Kinder das Recht haben, auch NEIN zu sagen. Nur Kinder, die selbstsicher sind, lassen sich nicht einschüchtern. Mütter sollten mehr auf Warnsignale achten und auch Pädagogen sollten hier mehr Verantwortung übernehmen. Wegsehen ist feige!

Meine Rezension zu dem Buch ist hier -> auf Gedankenspinner.de zu finden.

Ein behindertes Kind?

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Die moderne Diagnostik kann nicht alles, aber viel. Am Ende steht oft ein Name für die Krankheit, nur wirklich heilen vermag sie der Arzt oft nicht. Für den Patienten bleibt die Frage offen, wem das Prozedere genutzt hat. Von den Kosten, die durch umfangreiche Untersuchungen verursacht wurden, ganz zu schweigen.

Frauen werden nun während einer Schwangerschaft durch zunehmend ausgeklügeltere Vorsorgeuntersuchungen immer mehr in eine Mühle getrieben, aus der sie nicht mehr herauskommen. Schon vor Jahrzehnten haben sich viele Frauen keine Gedanken darüber gemacht, wenn ihnen vom Gynäkologen eine Amniozentese, eine Fruchtwasseruntersuchung, empfohlen wurde. Hatten sie eine Altersgrenze überschritten, stand die zur Debatte. Doch was sollten sie mit dem Ergebnis anfangen? Die immerhin für das Kind mit großen Risiken behaftete Untersuchung hatte ja nur einen Sinn, wenn die werdende Mutter bereit war, die Konsequenzen zu tragen, sprich einer Abtreibung zuzustimmen.

Heute ist es möglich, allein durch eine Blutuntersuchung ein Down-Syndrom festzustellen. Doch haben wir das Recht, diese mit einem Mongolismus geborenen Kinder von vornherein als unwertes Leben abzulehnen? Diese und mehr Fragen stellt Monika Hey in ihrem Buch „Mein gläserner Bauch“ nicht nur als Journalistin, sondern auch als Betroffene.

Die Geschichte einer Finanzkrise oder Rette sich, wer kann!

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Nicht nur in Deutschland geht die Angst um, dass das mühsam ersparte Geld plötzlich nichts mehr wert ist. Da kursieren noch die Berichte unserer Groß- und Urgroßeltern, die von der großen Geldentwertung 1923 sprechen. Tatsache ist, dass sich in der Weltwirtschaft in den letzten Jahren einiges bewegt und zwar sehr zum Nachteil der unteren Bevölkerungsschichten.

Angefangen hat alles damit, dass die Goldbindung Anfang der 70-er Jahre aufgehoben wurde und die Kreditinstitute damit in die Lage versetzt wurden, Kredite in ungeahnter Höhe zu vergeben. Achtung und aufgepasst: Es handelte sich hierbei um Geld, das niemand besaß, das also völlig ungedeckt war. Die Beträge existierten nur auf dem Papier, auf den Konten bei den Banken. Skrupellose haben mit dem sauer verdienten Geld vieler „gespielt“ und es verspielt. Man sprach in diesem Zusammenhang von der Finanzkrise von einer Blase, die geplatzt ist.

Aber was macht man jetzt? Die gleichen Fehler werden wieder gemacht und man will den Teufel mit dem Belzebub austreiben: Die Zinsen werden auf einem niedrigen Level gehalten. Der kleine Mann bekommt für sein Erspartes kaum Zinsen. Aber viele kleine Männer haben viel Geld zur Bank gebracht und dieses Geld holen sich die Fetten, weil sie es so günstig wie nie bekommen! Und sie können auf billige Weise ihr Geld so vermehren! Auf unser aller Kosten! Und so richtig zu den Verlierern zählen die fleißigen Kleinsparer, wenn die nächste Blase, die immer mehr aufgepumpt wird, platzt. Ökonomen sind sich einig, dass sie platzt – nur weiß niemand, wann das sein wird.

Der „Spiegel“ hat in einer Ausgabe vom November 2012 einen interessanten (oder soll ich eher sagen, traurigen?) Beitrag geschrieben und ein beachtenswertes Buch gibt es von Matthias Weik und Mark Friedrich „Der größte Raubzug der Geschichte“. Das Buch ist übrigens für jeden verständlich und man muss kein Wirtschaftsstudium absolviert haben.