Archiv der Kategorie: Allgemein

Nach der OP

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Die OP erfolgte am 5. Juli 2017 in einer Plexusanästhesie, bei der mittels Sichtkontrolle per Ultraschall die Anästhesistin meinen rechten Arm durch Einspritzung in die Achselhöhle betäubt hat. Vorsichtshalber wurde mir für eventuelle Komplikationen auch noch ein Zugang gelegt. Nachdem mein Arm weitgehend blutleer gemacht wurde, repositionierte eine junge Chirurgin den Bruch an der offenen Hand und fixierte daraufhin die Frakturen des fünften Handgelenkknochens mit vier 1,5 mm langen Schrauben sowie einer 1,2 mm langen aus Titan, die man mir auf Wunsch auch zeigte.

Nun hoffe ich, durch die verschriebene Physiotherapie eines Tages meine rechte Hand wieder voll einsetzen zu können.

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Ein Schulausflug mit ungeahnten Folgen

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Es ist erst ein Jahr vergangen, dass ich am 30. Juni 2016 aufgrund einer Außenbandruptur in Verbindung mit einem Knochenbruch ohne den Airwalker laufen konnte. Nun hat mich wieder einmal das Pech verfolgt:
In meiner Eigenschaft als Inklusionshelferin war ich gestern mit 27 Schülern einer zweiten Klasse im Zoo. Auf dem Weg in einen Klettergarten muss ich entweder gestolpert oder von den Kindern, natürlich unbeabsichtigt, geschubst worden sein. Dabei habe ich mich mit der rechten Hand an einer Säule abgestützt und habe es knacken gehört. Mein kleiner Finger war am äußersten Gelenk luxiert, so dass der Fingernagel zur Handfläche zeigte. Da die Klassenlehrerin gerade keinen Handyempfang hatte und die Schüler auch nicht verlassen durfte, habe ich mir den Finger in der Not selbst mit der gesunden Hand eingerenkt, da ich verständlicherweise starke Schmerzen hatte. Zudem hat mir ein Arzt vor Jahren erklärt, wie es gemacht werden muss, als mein Daumen gerichtet wurde.

So weit, so gut. Ich hatte zu dem Zeitpunkt nicht einmal mehr daran gedacht, überhaupt noch zum Arzt zu gehen und bin noch Stunden mit den Kindern gelaufen. Stutzig machten mich die anhaltenden Schmerzen und eine zunehmende Schwellung auf dem Handballen in Verlängerung des kleinen Fingers. Nach der Rückkehr zur Schule bin ich zum Barbara-Hospital in Gladbeck in die Notaufnahme gegangen. Die Röntgenaufnahmen zeigten eine Fraktur des 5. Handgelenkknochens. Heute früh stellte ich mich in der Handchirurgie vom Bergmannsheil in Buer vor, wo man mir dringend zur Operation riet. Nicht zuletzt, weil es sich um einen Arbeitsunfall handelt. So werde ich nächsten Dienstag stationär aufgenommen und Mittwoch operiert. Wenn alles gut verläuft, darf ich Donnerstag oder Freitag nach Hause.

Nur leider mussten wir heute unseren geplanten Urlaub am Sonntag nach Menorca absagen. Es bleibt zu hoffen, dass die Versicherung die Kosten abzüglich Selbstbehalt übernimmt.

Adé Walker!

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IMG_2031 Übermorgen ist es erst fünf Wochen her, dass ich mir in Amsterdam eine Außenband-Ruptur in Verbindung mit einem Knochenbruch, eine Weber A-Fraktur, zugezogen habe. Vorgesehen war, dass ich in den ersten Tagen gar nicht auftreten darf und nur an Krücken gehen, und nachdem ich einen Aircast-Walker bekam, sollte ich den bis zur sechsten Woche tragen.

Heute war ich wieder beim Orthopäden und habe zugegeben, dass ich zu Hause in der Wohnung bereits vorsichtig barfuß laufe, um mein Bein und den Fuß an normales Laufen zu gewöhnen. Zu meiner Überraschung hat der Arzt meinen Entschluss unterstützt, nachdem er bereits vor zwei Wochen anhand einer Röntgenaufnahme gesehen hat, dass der Bruch gut verheilt ist. Nun war ich so mutig und bin direkt ohne den Walker zur Post gelaufen, zwar langsam und bedächtig, aber es hat geklappt. Der Walker kann weggepackt werden!

Aircast-Walker

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8. Juni 2016 Zu allem Überfluss hatte sich vor zwei Wochen auch noch durch das Gehen an Krücken eine durch einen früheren Unfall beschädigte Kapsel an meinem Daumengelenk entzündet. Um überhaupt noch von unserer gut drei Stockwerke hoch gelegenen Wohnung zum Arzt zu kommen, hat er mir einen Aircast-Walker, eine Art Gehgips, verschrieben.

So ein Pech!

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So ein Pech!

Eigentlich sollte es ein schöner Tag zum Entspannen werden. Meinem Mann habe ich zum Geburtstag eine Busreise nach Amsterdam geschenkt. Die Organisation der Reise war prima und das Wetter hätte am Samstag nicht besser sein können. Doch dann passierte es plötzlich: Ich bin unglücklich gestolpert, wobei ich noch während des Sturzes sofort merkte, dass an meinem linken Fuß etwas passiert sein muss. Humpelnd und unter großen Schmerzen ging es dann zurück zum Bus, der uns bis zum Hauptbahnhof nach Essen brachte. Zum Glück habe ich auch dort wieder die Zähne zusammenbeißen können, so dass wir schnell einen Anschlusszug nach Gladbeck erreichen konnten. In der Heimatstadt angekommen, ging es geradewegs zum Krankenhaus, wo eine Weber-A-Fraktur mit einem Bänderriss diagnostiziert wurde, was natürlich eine Gipsschiene erforderlich macht.

Die eigentlich schöne Stadt Amsterdam mit den hübschen Giebelhäusern und Grachten wird mir so leider immer in schlechter Erinnerung bleiben.