Wenn der Koffer im Urlaub nicht ankommt

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Das soll gar nicht so selten vorkommen und jeder kann tatsächlich vorsorgen, ihn möglichst schnell zurück zu bekommen.

Als erstes empfiehlt es sich, Kleidungsstücke bei gleichzeitig Reisenden so auf das Gepäck zu verteilen, dass jeder fürs erste etwas zum Wechseln und beispielsweise eine Badehose hat.

Sollte ein Gepäckstück durch die Codierung nicht erkannt und so per automatischer Beförderung nicht zum Zielort gelangen, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Das Flugzeug ist noch nicht gestartet. Dann ist es wichtig, ganz schnell an den Namen des Besitzers zu kommen, so dass er ausgerufen werden kann. Wer aus übertriebener Sorge, in der Zeit seines Urlaubs könnte in seiner Wohnung eingebrochen werden, kein Namensschild am Koffer angebracht hat, kann so auch nicht ermittelt werden. In dem Fall ist es völlig ausreichend, nur den Namen ohne eine Adresse anzugeben. So kann schnell geklärt werden, zu welchem Zielflughafen das Gepäckstück befördert werden muss.

2. Sollte sich das Flugzeug bereits in der Luft befinden, kann sich der Besitzer des Gepäckstücks auch nicht mehr melden, wenn sein Name ausgerufen wird. Am Urlaubsort angekommen, wird er feststellen, dass sein Gepäck nicht auf dem Rollband angekommen ist und er wird den Schalter für verloren gegangene Gepäckstücke aufsuchen. Spricht er die gleiche Sprache wie die Mitarbeiter dort, ist es schon von Vorteil. Oftmals bestehen aber Verständigungsschwierigkeiten und das Personal gibt alles so in einen Computer, wie es glaubt, alles richtig verstanden zu haben. Die Mitarbeiter vom Abflughafen erreichen viele dieser Mitteilungen aus aller Welt und können ein Gepäckstück viel schneller zuordnen, wenn es charakteristische Merkmale aufweist. Dagegen ist bei der Angabe, einen schwarzen Koffer zu vermissen, der Hosen und Hemden enthält, davon auszugehen, dass sich die Suche notfalls über Wochen hinzieht.

So wird empfohlen:

  • Mindestens ein Namensschild, deutlich lesbar
  • ein auffälliges Kleidungsstück oder einen anderen auffälligen, beliebigen Gegenstand obenauf zu legen
  • ein Buch eignet sich besonders oder ein Blatt mit den eigenen Daten wie Name und Anschrift
  • der beigelegte Gegenstand sollte möglichst in der Landessprache bezeichnet werden können, damit es die Mitarbeiter auch so in die Liste eintragen
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