Missbrauch: Jeder sieht nur, was er sehen will

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Die Autorin Maria Sveland macht in ihrem Buch Häschen in der Grube deutlich, dass selbst in einem Land wie Schweden junge Frauen und Mädchen nicht immer vor sexuellen Übergriffen geschützt werden können. Nicht selten stehen Aussage gegen Aussage: das Opfer hat keine Zeugen, der Täter bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Mehr noch: Gehört er einer gehobenen Gesellschaftsklasse an, besitzt er Macht, die er ausspielt. Er dreht einfach den Spieß um und zerstört die Existenz derjenigen, die es wagen, sich gegen ihn aufzulehnen. So in der Art, wie es schon ein gewisser J.R. Ewing in der Fernsehserie Dallas verstanden hat.
Hier kann nur verstärkte Öffentlichkeitsarbeit helfen: Bei der Erziehung müssen die Eltern verstärkt darauf hinwirken, dass Kinder das Recht haben, auch NEIN zu sagen. Nur Kinder, die selbstsicher sind, lassen sich nicht einschüchtern. Mütter sollten mehr auf Warnsignale achten und auch Pädagogen sollten hier mehr Verantwortung übernehmen. Wegsehen ist feige!

Meine Rezension zu dem Buch ist hier -> auf Gedankenspinner.de zu finden.

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