Die Geschichte einer Finanzkrise oder Rette sich, wer kann!

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Nicht nur in Deutschland geht die Angst um, dass das mühsam ersparte Geld plötzlich nichts mehr wert ist. Da kursieren noch die Berichte unserer Groß- und Urgroßeltern, die von der großen Geldentwertung 1923 sprechen. Tatsache ist, dass sich in der Weltwirtschaft in den letzten Jahren einiges bewegt und zwar sehr zum Nachteil der unteren Bevölkerungsschichten.

Angefangen hat alles damit, dass die Goldbindung Anfang der 70-er Jahre aufgehoben wurde und die Kreditinstitute damit in die Lage versetzt wurden, Kredite in ungeahnter Höhe zu vergeben. Achtung und aufgepasst: Es handelte sich hierbei um Geld, das niemand besaß, das also völlig ungedeckt war. Die Beträge existierten nur auf dem Papier, auf den Konten bei den Banken. Skrupellose haben mit dem sauer verdienten Geld vieler „gespielt“ und es verspielt. Man sprach in diesem Zusammenhang von der Finanzkrise von einer Blase, die geplatzt ist.

Aber was macht man jetzt? Die gleichen Fehler werden wieder gemacht und man will den Teufel mit dem Belzebub austreiben: Die Zinsen werden auf einem niedrigen Level gehalten. Der kleine Mann bekommt für sein Erspartes kaum Zinsen. Aber viele kleine Männer haben viel Geld zur Bank gebracht und dieses Geld holen sich die Fetten, weil sie es so günstig wie nie bekommen! Und sie können auf billige Weise ihr Geld so vermehren! Auf unser aller Kosten! Und so richtig zu den Verlierern zählen die fleißigen Kleinsparer, wenn die nächste Blase, die immer mehr aufgepumpt wird, platzt. Ökonomen sind sich einig, dass sie platzt – nur weiß niemand, wann das sein wird.

Der „Spiegel“ hat in einer Ausgabe vom November 2012 einen interessanten (oder soll ich eher sagen, traurigen?) Beitrag geschrieben und ein beachtenswertes Buch gibt es von Matthias Weik und Mark Friedrich „Der größte Raubzug der Geschichte“. Das Buch ist übrigens für jeden verständlich und man muss kein Wirtschaftsstudium absolviert haben.

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