Auf den Spuren der Revolution

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Kuba hat mehr zu bieten als nur Karibik-Flair, obwohl genügend Traumstrände zum Entspannen einladen und ein Bootsausflug zum Schnorcheln im türkisfarbenen Wasser zu den Korallenbänken lockt. Doch sollte unbedingt eine Rundreise bei einem der zahlreichen Kuba-Anbieter mitgebucht werden. Ganz Mutige bereisen die Insel auf eigene Faust mit einem PKW, der am besten schon von zu Hause reserviert wird. Der Ehrlichkeit halber darf an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, dass die Straßenverhältnisse auf Kuba teilweise sehr zu wünschen übrig lassen und eine Reifenpanne fast schon eingeplant werden muss. Die Reiseroute sollte auch schon feststehen, so dass entsprechende Unterkünfte vorausgebucht sind. Und es ist von Vorteil, bei der Reise auf „eigene Faust“ wenigstens über kleine spanische Sprachkenntnisse zu verfügen, da lediglich in den großen Hotels deutsch oder englisch verstanden wird. Sehr nützliche Tipps erhält man aus dem Ratgeber „Cuba“ von dem Insider Wolfgang Ziegler, das unbedingt schon auf dem Flug ins Handgepäck gehört!

Die heutige Inselhauptstadt La Havanna bietet sich als Zielflughafen an und nachdem die vielen Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit sowie die wichtigsten Museen und die eindrucksvolle Universität besichtigt wurden, kann es an einem Tag nach Trinidad gehen. Die Stadt, die zum Weltkulturerbe gehört, war früher der Umschlagplatz für den Sklavenhandel und zahlreiche Museen legen heute noch Zeugnis davon ab. Es ist nicht ungewöhnlich, dass aus einer der Hinterhofgassen karibische Klänge ertönen. Eine Gitarre und eine Trommel genügen, schon hört man das Ché Guevara Lied, das jedes Schulkind mitsingen kann. Als nächstes könnte nach einer weiteren Tagesreise in Santa Lucia ein kleiner Badeaufenthalt eingeplant werden, bevor es dann nach Santiago de Cuba geht. Wer nicht in Santiago war, war nicht auf Cuba. Die von Fidel Castro und Ché Guevara ausgerufene Revolution ist nirgendwo so spürbar und allgegenwärtig wie hier. Mindestens zwei Tage sollten auch hier für den Aufenthalt eingeplant werden.
Damit sollte es dann aber für einen ersten Eindruck genügen und man sollte sich jetzt noch ein paar Tage Ruhe gönnen, um die vielen gesammelten Eindrücke verarbeiten zu können. In wenigen Stunden erreicht man einen der schönsten Strandabschnitte, den die Insel zu bieten hat: Guardalavaca. Hier kann man es sich in einer All-In-Anlage gut gehen und die Seele baumeln lassen. Der Rückflug kann vom nahe gelegenen Flughafen Holguin angetreten werden und man wird noch lange an die Spuren, die die Revolution überall auf der Insel hinterlassen hat, erinnert werden.

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