Ewigkeitskosten nach den Schließungen

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Selbst wenn die letzte Zeche geschlossen sein wird, werden weiterhin Arbeiten anfallen und vor allem Kosten. Zum einen müssen Zahlungen wegen Bergschäden geleistet werden. Und zum anderen verursacht das Grubenwasser Ewigkeitskosten. Es muss weiterhin abgepumpt werden. Noch ist das ein leichtes Unterfangen, weil ja noch unter Tage gearbeitet wird. Wenn aber die Schächte verfüllt sind, kann das auch niemand mehr kontrollieren. Deshalb werden schon jetzt unter Tage Maschinen im Eigenbau konstruiert, die ein ordentliches Abpumpen gewährleisten sollen. Die Schläuche, durch die das Wasser fließen soll, werden durchtrennt und der Spalt durch eine Kieselschicht ersetzt. So soll, wenn am Schlauchende kein Wasser mehr angesaugt werden kann, Wasser von überall in den Schlauch eindringen können, was dann abgepumpt werden kann. Man muss also schon jetzt enormen Erfindungsreichtum entwickeln für die Zeit nach den Schließungen.

(siehe Post Was geht unter Tage ab)

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